Morgenseiten schreiben: Täglich zweckfrei Schreiben als Übung

Morgenseiten schreiben: Täglich zweckfrei Schreiben als Übung

Täglich zweckfrei schreiben, was bringt mir das Morgenseiten schreiben? Hat es mich verändert?

Wie ich in meinem Artikel Schreiben für den Kompost schon anklingt, regelmässiges Schreiben ist zum Dünger für meine künstlerische Arbeit geworden.

Hier sind einige Auswirkungen, die ich beobachtete:

 

Warum ich täglich schreibe

Anfangs, bis ich mich daran gewöhnt hatte täglich zu schreiben, sass ich oft da und hatte keine Ahnung, was ich noch in die Morgenseiten schreiben könnte.

Widerstand baute sich auf, wie das eben so geht, wenn du was Neues zur Gewohnheit machen willst.

Da heißt es:

Nicht aufgeben, bis das ungewohnte Tun zum Bedürfnis wird.

Wenn du hauptberuflich Künstlerin bist, stehst du unter einem ständigen Druck etwas zu schaffen, von dem du auch deine Brötchen bezahlen kannst.

Gerade deshalb ist solch ein kreativer Freiraum wichtig: Das tägliche Schreiben am Morgen ist eine Zeit, die nur sich selbst gehört. Es ist wie eine Meditation, eine Zeit der Ruhe, Stille und Zentrierung.

Täglich zweckfrei schreiben wurde zu einem beständigen Ort, wo ich mich mit meinem gestalterischen Projekten auseinandersetze. Hier plane ich und sammle aus dem Bauch heraus Ideen für die künstlerische Arbeit.

Oft schreibe ich mir auch die Dinge aus dem Kopf und der Seele, die mich unnötig viel beschäftigt hätten oder mich gar vom Arbeiten abgehalten hätten.

Morgenseiten schreiben zentriert. Es klärt, worum es mir in der Kunst und im Leben geht. Es zeigt auf, was wesentlich ist und was mich abgelenkt. Das Schreiben hilft mir mich, mein Leben und meine Umgebung zu ordnen und frei zu schaufeln.

Das Morgenseiten schreiben half mir durch turbulente, schwere Zeiten und schwierige Lebensphasen. So gesehen kann das zweckfreie Schreiben durchaus auch therapeutische Auswirkungen haben.

Im Schreiben erinnerte mich und hielt den Kontakt zu meiner künstlerischen Arbeit.

 

Worte finden

So wie ich ohne Anspruch und Leistungsdruck schreibe, sollen auch meine Geschichten auf der Bühne klingen. So leicht, persönlich und frei.

Wie lernen sie die Geschichten? … die Worte, die sie verwenden sind so erlesen … “  fragte eine Zuschauerin nach meiner Aufführung.

Ganz konkret finde ich in meinen zweckfrei geschriebenen Texten etliche Sätze, Worte, manchmal auch Gedichte oder Traumfetzen.

Diese Fundstücke bewahre ich in einer Kiste auf und vieles landet in so mancher von mir live erzählten Geschichte.

Treffender und typischer von mir ausgedrückt wie sonst nichts.

 

Artikelfoto: Morgenseiten schreiben: Täglich zweckfrei Schreiben als Übung

 

Morgenseiten schreiben nahm mir die Angst vor den Worten

Wenn ich früher eine Ausschreibung für einen Workshop schreiben musste, schwitzte ich Blut und Wasser für mehrere Tage. Es war eine Riesenaktion.

Sobald ein Anspruch und die eigene Kritik mitspielt, dann falle ich ganz schnell in den, jahrelang in der Schule geübten, Modus „Aufsatz-schreiben-Klassenarbeit-benotet-werden“.

Das ist alles andere als förderlich. Immer wenn ich etwas gestalterisch mache, muss ich dafür sorgen, dass ich nicht in diesem Modus verfalle.

 

Wenn ich meine Morgenseiten wieder durchlese, dann fällt mir auf, dass ich viel interessanter und eigenwilliger schreibe, wenn ich ohne Anspruch schreibe.

Jetzt ist für mich das Schreiben weggerückt von Schule und Hausaufgaben, hin zu Improvisation und Zeichnen.

Schreiben wurde mir zum Spiel. Jetzt setze ich mich einfach hin, verschwinde unter meine „Schreibkäseglocke“ beim Morgenseiten schreiben. Und schreibe, schreibe, schreibe.

Aus dem, was da so entsteht, kann ich dann Brauchbares auswählen. Das tägliche Schreiben ist meine Zeit, in der ich Ideen für meine Geschichten und fürs Bloggen finde.

Oft schreibe ich erst eine Zeitlang zweckfrei, dann packt mich ein Thema und ich schreibe gleich weiter. Dabei entstehen meine besten Texte für die Erzähler-Website oder hier für den Blog Ethnostories.

 

Dran Bleiben

Das Schreiben ist mir wie ein Spiegel, ich (er)kenne mich besser und vertraue mir mehr. Zweifel wurden weniger, da ich täglich sehe, dass ich nie „austrockne“ oder einen „Black-out“ habe. Täglich Schreiben zeigt mir diesen beständige Strom von Kreativität, der aus mir heraus fliesst. Das zu wissen, hilft prima z.B. auch gegen Lampenfieber.

Zu sehen, wie viele mit der Hand vollgeschriebene Seiten und Bücher sich im Laufe der Wochen ansammeln, gab mir Vertrauen:

Wenn ich nur beständig an etwas dran bleibe, dann entsteht etwas.
Viele kleine Schritte bringen einen auch voran.

 

Wach träumen

Als ich vor über 20 Jahren mit dem Morgenseiten schreiben begann, war bald eine Veränderung zu beobachten: ich konnte immer besser meine Träume erinnern. Ja, ich stellte fest, dass ich ganze Stories und Filmscripts träumte. Pittura metafisica, Gemälde, expressionistische Bilder … und Geschichten!

Das ich nütze ich seither gezielt, wenn ich an einer neuen Erzählung arbeite. Ich schlafe ein, während ich mich in Gedanken in der neuen Geschichte bewege.

Gleich nach dem Aufwachen beginne ich absichtslos zu schreiben. Und während mein Stift über das Papier wandert, kommen all die Bilder des Traumes zurück.

Diese Zeit am Morgen ist mir sehr kostbar, ich nutze sie so oft wie möglich.

Nehme ich mir nicht die Zeit, verflüchtigten sich die Traumfetzen und sind nicht mehr greifbar. Und würden dann auch nicht in meiner künstlerischen Arbeit landen. Das wäre schade!

Deshalb lasse ich mich weder vom Telefon, noch von sonstwas, beim Schreiben stören.

 

Update – Sommer 2016

…ich muss gestehen, das Morgenseiten schreiben hat sich ein wenig verschoben in Richtung zweckgebunden Schreiben.

Doch meine Haltung ist weiterhin die selbe. Ich schreibe weiterhin Morgens zweckfrei und fange meine Gedanken damit ein. Doch zur Zeit entstehen dabei viele neue Texte für meine Erzählerwebsite, für diesen Blog Ethnostories und neue Geschichten zum Erzählen.

Ist ja auch gut, wenn aus einem zweckfreien Ansatz plötzlich so viel konkret entsteht…

 


 

Mein Tipp für dich:

Nimm dir jeden Morgen ein bisschen Zeit, um täglich zweckfrei schreiben.

Probier es aus!

… und wenn Du Lust hast, berichte in den Kommentaren über Deine Erfahrungen.

* Das Foto von der Rose ist übrigens ein Schreibheft, das ich aus Kirgistan mitbrachte.

 

Das könnte dich auch interessieren:

Abonniere die neuen Beiträge von Ethnostories per Email.

 

 

Written By
More from Uschi Erlewein

5 Tipps gegen Lampenfieber

Im Artikel „Frisst dich das Lampenfieber auf?“ habe ich über meine Grundhaltung...
Read More

21 Comments

  • Liebe Uschi,

    ich schreibe meine Morgenseiten (bei mir sind es meist eher Abendseiten ;-) ) nach Möglichkeit mehrfach die Woche. Manchmal muss ich mich regelrecht dazu überwinden, aber fast immer helfen sie mir.
    Ich habe für mich noch eine andere Ergänzung gefunden: Ich baue in meinen Alltag zusätzlich ‚freies Spiele mit Kreativität‘ ein. Beispielsweise habe ich letztens den Mülleimer ausgeleert und aus den interessantesten Inhalten ein Schiffchen gebaut. :-)
    Spannend, dass du das mit den deutlicheren Träumen erwähnst. Das geht mir in letzter Zeit auch ständig so. Manchmal wache ich auf und habe einen kompletten Roman im Kopf. Jetzt müsste ich nur noch dazu kommen, ihn aufzuschreiben ;-)

    Liebe Grüße,
    Marie

    • Liebe Marie, danke fürs Kommentieren!

      Ich freue mich, dass Du hier vorbei geschaut hast, zumal wir ja über ähnliche Themen schreiben – naja, bei mir ists noch nicht ganz so deutlich, dass Kreativität ein wichtiger Bereich von Ethnostories wird, ich habe zwar viel darüber geschrieben, aber noch nicht so viel veröffentlicht…

      Ja, es ist besser Abendseiten zu schreiben als Garkeineseiten.
      Allerdings erlebe ich schon einen grossen Unterschied, ob ich nach einem aktiven Tag schreibe oder am Morgen noch mit halbem Fuss im Traumland. Morgens finde ich mehr Goldstücke, Abends kann ich mehr Gedanken sortieren. Hätte ich eigentlich nie gedacht, dass ich Morgens freiwillig früher aufstehe, um zu schreiben.

      Na, wenn du den Roman im Kopf hast, dann brauchst ihn doch bloss rausfliessen lassen in die Finger. Du bist weit weniger als 2 Meter von deinem Roman entfernt!

      Viele Grüsse und bis bald wieder, Uschi

  • „Das Schreiben ist mir wie ein Spiegel, ich (er)kenne mich besser und vertraue mir mehr.“

    Das ist sehr schön gesagt. Ich habe früher immer vor dem Einschlafen geschrieben. Manchmal stundenlang und einfach drauf los. So konnte ich besser einschlafen und habe auch intensiver geträumt. Es war für mich wie eine Brücke in die Traumwelt….. Leider habe ich das irgendwann immer weniger gemacht. Warum, kann ich gar nicht genau sagen?

    • Hängt das Aufhören dieser Schreibgewohnheit damit zusammen, dass Du jetzt mehr für Deinen Blog schreibst? Vielleicht hat sich ja alles in die Richtung verschoben und Dein Schreiben früher bildet eine gute Basis fürs Bloggen?

  • Hallo Uschi.
    Interessanter Artikel. Ich habe auch zu anfang des Bloggens gehört, dass man täglich schreiben soll und mache dies seid dem. Allerdings habe ich es noch nicht mit „belanglosem“ schreiben versucht – obwohl selbst belangloses schreiben nicht belanglos ist, weil man immer etwas davon mitnimmt!
    Es gibt eine Übung von der ich gehört habe – Jeden Tag 10 Antworten aufschreiben. Du stellst dir morgens eine Aufgabe/ Frage und dann versuchst du 10 Antworten darauf zu finden. Das können belanglose Themen wie „Was möchte ich heute machen?“ sein, oder „Was möchte ich nächste Woche essen“ oder auch Themen wie „Über welche 10 Artikelthemen könnte ich als nächstes schreiben“, „Überlege dir 10 Berufe, welche mit P anfangen“ – usw. die Liste ist ewig umsetzbar und sollte zur tägl. Routine werden – zb. morgens beim Kaffee oder nachmittags , oder oder…
    LG Svenja

    • Solche Listen, wie Du sie erwähnst, schreibe ich auch immer wieder und setze sie später um.

      Allerdings ist das zweckfreie Schreiben ganz anders gemeint. Es geht darum eben nicht zu denken, nicht nachdenken, sondern die Gedanken auf dem Papier fliessen lassen. Zweckfrei heißt, es muss weder schön, noch gut, noch fehlerfrei geschrieben sein. Einfach nur schreiben, eine Spur hinterlassen auf dem Papier. Das ist ein riesen Unterschied zu belanglos. Es geht dabei nicht um Inhalt, dass ich trotzdem beim späteren Durchlesen etwas interessantes finde, ist nicht der Sinn der Sache. Es geht ums Tun.

  • Du hast mich durch deinen Post inspiriert mal wieder ein Traumtagebuch zu schreiben und das jeden Morgen mit frischen Gedanken zu füllen, um befreit in den Tag zu starten.

    • Das ist ja genial! Wenn ich höre, dass jemand von meinen Texten inspiriert wird, dann weiß ich weshalb ich mir die Mühe mache und sie hier veröffentliche. Das motiviert weiter zu machen! Danke, für Deine Offenheit, liebe Anke!

  • Also ich versuche zwar nicht täglich, aber schon 4-5 Mal die Woche zu schreiben. Das passt recht gut zu meinem Blog. Da er so vielseitig ist, kann ich problemlos andere Themen aufgreifen. Ich habe bemerkt, dass ich sehr viel gelassener bin, wenn ich mir was von der Seele schreiben kann und ich strotze vor Ideen! Schon auf der Arbeit denk ich darüber nach, was ich schreiben könnte (ich schreibe immer abends).
    Das Schreiben erfüllt mich, ich liebe es einfach

    • Danke fürs Teilen Deiner Erfahrung! Kann ich nur unterstreichen, was Du sagst! Anfangs konnte ich nicht sagen, dass ich gerne geschrieben habe. Das änderte sich erst mit den Jahren. Auch weil ich die Auswirkungen erlebte.

      • Bei mir war es schon von Anfang an so… In der Schulzeit waren es Gedichte und Dramen… Später waren es dann Hausarbeiten im Studium (unglaublich, aber wahr, ich habe es geliebt). Und dann habe ich das Bloggen entdeckt *.* ich bin sehr glücklich, dass ich aus einer spontanen Idee tatsächlich mehr gemacht habe….
        Ich finde es aber auch spannend, dass man vom Level „mag ich nicht so gern“ auf das Level „ich liebe Schreiben“ kommen kann. Alles irgendwo eine Sache der Einstellung hihi

  • Klasse Artikel!
    Der Tipp mit dem tätlich schreiben habe ich auch genutzt und er hat mir wirklich weitergeholfen. Auch die feste schreibezeit hiflt einem weiter. Dann gewöhnt man sich in der Zeit „kreativ zu sein“

    Auch wenn man kein „Vollzeitkünstler“ ist denke ich, das das Hilfestellungen sind, sie einen weiterbringen. Ich selber habe mich stark damit beschäftigt, wie ich meine eigene „Blogschreibe“ verbessern kann. Die Story und 5 Tipps dazu findet man in meinem Blog: (Artikel unter: http://portrait-foto-kunst.de/5-tipps-besser-bloggen/)

    Als Künstler, der mit Visuellen Inhalten arbeitet arbeite ich noch daran einen Schreibstill zu finden. Den Tipp „handy aus“ werde ich demnächst mal umsetzen

    Beste Grüße

    • „Tätlich schreiben“ ist ein super Ausdruck! Den werd ich mir merken…
      Deine Beiträge werde ich demnächst mal lesen – mich interessiert immer, was für verschiedene Erfahrungen beim Schreiben gemacht werden. Danke für den Tip!

  • Ein wundervoller und wichtiger Text, der vor allem eines in mir Anspricht: Den Dingen den Druck zu nehmen, so dass die Freude daran nicht verloren geht. Wie du nutze ich oft morgens die Zeit um mir Gedanken über meine Texte zu machen, allerdings klingen sie nicht so frei wie Deine, wie ich finde. Ich habe heute jedenfalls gerne bei dir gelesen. Danke für diesen Input.

    • Als ich Deinen Kommentar las, dachte ich „Das ist schön geschrieben…“, also liebe Sari, ich kann mir nicht vorstellen, dass Deine Texte „nicht so frei klingen“. Manchmal beurteilt man die eigenen Werke zu hart. Auch so ein Grund, weshalb es wichtig ist einen Bereich zu haben, der zweckfrei und urteilsfrei ist. Vielleicht sollte ich das in meinem Text damit noch ergänzen, dass ich sowohl zweckfrei als auch urteilsfrei schreibe…

  • Ich hasse schreiben – weil ich das Tippen anstrengend und nervig finde, und wenn dann alles rot unterschrichen ist oder ich mich vertippe – ist es noch nerviger … ich habs ne zeitlang mit dem Spracherkennungs-Programm von XY probiert… damit bekommt „Schreiben“ eine ganz andere Bedeutung, weils flüssiger rauskommt – was nicht immer besser ist, aber es flutscht so toll. Schreiben tut man ja dennoch – nur eben schneller, besser und interessanter (wohl aber selten Nobelpreis-verdächtig).

    Aber stimmt schon, Regelmäßigkeit ist der Schlüssel zu vielem, und die Kontinuität machts eben aus …

  • Hallo Uschi,
    ich finde Schreiben ist wirklich ein guter Weg um die Gedanken zu sortieren. Dadurch, dass man sie formulieren muss, um sie aufzuschreiben, werden sie viel klarer und strukturierter und bleiben nicht ein Fetzenwust im Kopf. Dadurch werden sie irgendwie real und greifbar und nicht nur etwas, das im nächsten Augenblick weg geblasen werden kann, wie eine Staubmaus.

    LG
    Julia

  • Hallo Uschi,
    danke für diesen interessanten Beitrag.
    Besonders was du am Anfang schreibst „Es ist wie eine Meditation, eine Zeit der Ruhe, Stille und Zentrierung“ ist für mich etwas, was ich immer wieder beherzigen muss, um im Kopf nicht aus den Nähten zu platzen. Aber, dass das jedoch auch mit schreiben möglich sein soll, das ist mir neu.
    Besonders morgens brauche ich immer meine Anlaufzeit um überhaupt in den Tag zu kommen. So bin ich gestrickt. Habe ich diese Zeit für mich aus den verschiedensten Gründen nicht, wird der Resttag schwierig und die Stress-Schwelle zum unerstäglichen sinkt da durchaus schon mal rapide.
    Bislang habe ich aber noch nicht DIE Methode gefunden, bei der ich sage: „Jepp, das ist jetzt was 100% für dich!“.. vielleicht wird es ja das schreiben.

    Glücklicher Weise bin ich nicht in der Situation, damit meine Brötchen verdienen zu müssen. Alleine der Umstand wäre für mich schon DIE Blockade schlechthin. Aber um das eigene Wohlbefinden zu steigern brauche ich dringend, täglich „Gedanklichen Aderlass“, ohne mich dann in Zeit und Raum zu verlieren.
    LG
    Herr Heinerich

    • Hallo Herr Heinerich,
      ich denke, dass es vor allem auf die innere Haltung ankommt, während ich etwas mache. Wenn ich absichtslos schreibe, die Gedanken auf dem Papier kommen und ziehen lasse, nicht festhalte, im Grunde eine achtsame Haltung habe, wie beim meditieren…dann geschieht, was ich oben beschreibe.
      Interessantes Buch dazu: „Writing down the bones“ von Natalie Goldberg (Ich weiss nicht, was in der Übersetzung auf deutsch aus dem Buch gemacht wurde, kenne nur die Originalausgabe).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.